Hochschulpolitik
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Für das Semesterticket: Informationen zur Urabstimmung.

Vom 21.-23. November 2017 (Dienstag – Donnerstag) entscheidet die Studierendenschaft der FU in einer Urabstimmung über die Fortführung des Semestertickets. Dieses gilt aktuell als eines der preisgünstigsten Abo-Karten im VBB. Eine Mehrheit der an der Abstimmung teilnehmenden Studierenden, mindestens jedoch 10% aller Studierenden der FU, müssen sich für das Semesterticket entscheiden. Andernfalls gilt die Fortführung des Semestertickets als abgelehnt und es wird ab dem Sommersemester 2018 kein Semesterticket mehr geben.

Solange öffentliche Verkehrsmittel nicht kostenlos allen Menschen zur Verfügung stehen, würde der Verlust des Semestertickets zu einer enormen Einschränkung studentischer Mobilität führen.

Deswegen: JA zum Semesterticket!

Wir rufen alle Studierenden dazu auf, sich an der Urabstimmung zu beteiligen und für das Semesterticket zu stimmen!

Die Orte und Zeiten der Wahllokale sind noch nicht veröffentlicht worden. Traditionell gibt es am Fachbereicht Geowissenschaften im Foyer von Haus G eine Wanderurne. Das heißt, statt drei Tage, kann in Lankwitz nur an einem Tag gewählt werden. Die restlichen beiden Tage müssten wir zum Lateinamerika-Institut am Breitscheidplatz fahren. Die FSI Geographie setzt sich derzeit dafür ein, dass wir länger die Möglichkeit haben zu wählen um eine höhere Wahlbeteiligung zu ermöglichen.
Mehr Informationen sind erhältlich im AStA in der Otto-von-Simson Str. 23 und auf der Seite des zentralen studentischen Wahlvorstandes.

In verschiedenen Fällen ist es möglich von der Semesterticketgebühr befreiet zu werden oder einen Zuschuss zu erhalten. Dafür muss ein Antrag beim Semesterticketbüro (kurz Semtix-Büro) gestellt werden. Für neu Immatrikulierte ist die Antragsfrist für dieses Semester noch offen bis zum 13.11. Alle weiteren Infos finden sich hier.

Die Kritischen Orientierungswochen an der FU 2017 – kurz KORFU17 – bieten euch zum Semester- und Studienstart ein fächerübergreifendes Angebot an gesellschaftskritischen Infoveranstaltungen, subversiven Workshops und abendlichen Kiezspaziergängen – für Studierende von Studierenden mit Herzblut organisiert. Außerdem gibt es eine große Semesterauftaktparty am 19.10. im Humboldthain Club.

Auch in diesem Jahr wird es an der FU ein Festival gegen Rassismus geben. Dieses beginnt am 15. Juni mit Vorträgen und Diskussionen im Otto-Suhr-Institut in der Ihnestraße 22. Am 16 Juni folgen ein Workshop im Mensa-Foyer und ein Konzert im Theaterhof der Silberlaube. Auf der Bühne werden stehen: MSOKE (Afro-Soul, Reggae), Berlin Boom Orchestra (Reggae, Ska), Femme Krawalle (Punk) und Le Monde est en Flammes (Hip-Hop). Den ganzen Juni über wird im Foyer vorm Hörsal 1a der Rost- & Silberlaube die Ausstellung "Man hat sich hierzulande daran gewöhnt …“ über Antisemitismus im heutigen Deutschland zu sehen sein. Das gesamte Programm findet sich hier.

Auch den Aufruf zum Festival wollen wir hier dokumentieren:

Warum fclr 2017?

01.05.2017 19:11 Uhr

Anfang des Semesters gab es zwei Versuche von Studierenden Räume im Hauptgebäude der FU in Dahlem zu besetzen. Diese sollten einen Raum eröffnen, in der Studierende verschiedener Fachrichtungen sich frei austauschen können. Anlass waren die immer schlechter werdenden Studienbedingung, von überfüllten Hörsälen, verschulten Studiengängen und immer größerer Bürokratisierung des Studiums durch die Verwaltung, Prüfungsbüros und das Campus-Management. Der erste Versuch wurde nach dem Auffahren massiver Polizeipräsenz abgebrochen. Beim zweiten Versuch wurde der besetzte Hörsaal von einer Hundertschaft gestürmt und der Campus von einer Hundestaffel durchkämmt worden. Dazu ein Statement des AStA der FU:

AStA FU kritisiert völlig unverhältnismäßige Hörsaalräumung durch Polizeihundertschaften mit Hundestaffel

Zahlreiche Hausgemeinschaften, Mieter- und Stadtteilgruppen rufen unter diesem Motto zu einer großen stadtpolitischen Demonstration auf. Materialien für die Mobilisierung gibt es hier.

Auch für uns Studierende wird die Wohnungssuche immer schwerer. Die Mieten steigen und günstiger Wohnraum wird knapper. Häufig wird eine gefundene Wohnung zur Baustelle für eine profitorientierte Modernisierung und hinterher ist die Wohnung zu teuer und das Spiel beginnt von vorn.Dadurch wird auch das Studium teurer. Mehr Studierende müssen nebenbei Arbeiten, was vom Studium ablenkt oder müssen sich höher verschulden. Deswegen unterstützen wir die Mietenstopp-Demo am 10.09. - 14 Uhr - Platz der Luftbrücke.

Vom 12. - 14.01. stehen die Wahlen zum Studierendenparlament (StuPa) an. Als tragendes Gremium studentischer Selbstverwaltung an der Uni ist auch Deine Stimme wichtig! Bestimme mit, welche Richtung die Hochschulpolitik nimmt!

Am 11./12./13. November findet die Urabstimmung zum Semesterticket statt. Also nehmt euer demokratisches Grundrecht wahr und geht fleissig in die Wahlkabinen. (Jeder geht bitte in der Uni wählen, in der er auch immatrikuliert ist, da jede Uni separat abstimmt)

 

Die Wahlkabine für die Geowissenschaften steht am Dienstag im Lateinamerikainstitut und am Mittwoch und Donnerstag im Foyer von Haus G auf dem GeoCampus.

 

Wenn nicht mindestens 10 % der Studierenden für die Fortführung des Semestertickets gestimmt haben, fällt es ersatzlos weg.