Nachlese zum 1. Mini-Mapathon 2014

Am 31. Januar 2014 fand der erste Mini-Mapathon, organisiert von der FSI-Geographie, der „F“U-Berlin statt.

Zuerst gab es eine Einführung in das Thema Open-Street-Map und es wurden die grundlegenden Funktionen von JOSM, einem leistungsfähigen Kartiertool, besprochen. Dann konnte es gleich mit dem Mappen losgehen. Als Gebiet wurde Juba (auch Dschuba), die Hauptstadt des Südsudans und seine Randgebiete gewählt (UTM 36N 344754 536244). Bei Chips, Musik und Getränken ergab sich eine nette Atmosphäre, bei der jeder fleißig mitarbeitete.


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Abbildung 1: Teil der Stadt Juba aus der Luft. Quelle: Wikipedia

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Abbildung 2: Auswahl an Gebieten, die während des Mapathons
bearbeitet wurden. Quelle: OSM

Diese gewählte Region war kurz zuvor von schweren Unruhen getroffen worden. Die Kartierung sollte die örtlichen Hilfsorganisationen bei ihrer Arbeit unterstützen. Da die Qualität der zur Verfügung gestellten Satellitendaten gut war, konnten viele bisher nicht erfasste Häuser, Straßen und Wege kartiert werden. Kleine Schwierigkeiten gab es bei der Klassifikation der neu kartierten Straßen. Hier musste aus der Entfernung erkannt werden, ob die kartierten Strecken eher als Straßen, Wege, Pfade usw. einzuordnen waren.

Der Beitrag zur Karte durch den Mapathon (der mit dem #FU-Berlin versehen wurde) kann unter
http://www.openstreetmap.org/#map=12/4.8602/31.5708 oder unter http://tasks.hotosm.org/job/422
begutachtet werden. Nicht nur in Juba bleibt noch viel zu Tun! Frohes Mappen.

Letzte Änderung am 07.05.2014 16:04 Uhr
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